Steuerlicher Rahmen kurz erklärt
Abfindung 2026 für Coachingausbildung Stuttgart nutzen
Viele Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg stehen aktuell vor einer ähnlichen Situation:
Nach einem Aufhebungsvertrag oder einer einvernehmlichen Trennung – häufig bei großen Arbeitgebern wie Mercedes-Benz, Bosch oder deren Zulieferern – wird eine Abfindung ausgezahlt. Gleichzeitig besteht der Wunsch, die berufliche Neuorientierung bewusst zu gestalten und in Weiterbildung zu investieren.
Gerade das Abfindungsjahr 2026 bietet dafür in vielen Fällen einen besonderen Gestaltungsspielraum.
Diese Seite gibt eine steuerlich orientierte Einordnung, wie Weiterbildung – etwa im Bereich systemisches Coaching – in dieser Phase sinnvoll geplant werden kann. Im zweiten Teil stellen wir unsere “Special Editions” vor: klar strukturierte Ausbildungspakete, die speziell für Menschen in beruflichen Übergangsphasen konzipiert wurden.
Abfindung & Weiterbildung - häufige Fragen
Warum ist das Abfindungsjahr besonders interessant für Weiterbildung?
Abfindungen unterliegen grundsätzlich der Einkommensteuer. Häufig kommt die sogenannte Fünftelregelung zur Anwendung, um die Steuerprogression abzumildern. Gleichzeitig gilt:
Wer im Abfindungsjahr wenig oder keine weiteren Einkünfte erzielt, kann Gestaltungsspielräume nutzen.
In der Praxis bedeutet das:
Wenn Sie 2026 keine oder nur geringe laufende Einnahmen haben, wirken sich beruflich veranlasste Aufwendungen besonders stark aus – darunter auch Weiterbildungskosten. An der ABIS Akademie wählen Sie Ihr Zahlungsmodell selbst und können auf Wunsch alle Kosten in 2026 bezahlen.
Macht es Sinn, im Abfindungsjahr nicht zu arbeiten?
Aus steuerlicher Sicht kann das – je nach individueller Situation – sinnvoll sein.
Viele Betroffene entscheiden sich bewusst dafür,
- im Abfindungsjahr keine neue Vollzeitstelle anzunehmen
- oder nur in geringem Umfang tätig zu sein
- und stattdessen Zeit in Qualifizierung und Neuaufstellung zu investieren
Das senkt die steuerliche Gesamtbelastung und schafft Raum für Weiterbildung, Reflexion und Neuausrichtung. Wichtig ist immer die Gesamtbetrachtung: Abfindung, sonstige Einkünfte, Familienstand, Kirchensteuer, Krankenversicherung etc.
Können Weiterbildungskosten im Abfindungsjahr steuerlich berücksichtigt werden?
Grundsätzlich gilt: Weiterbildungskosten können als Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend gemacht werden, wenn ein beruflicher Zusammenhang besteht.
Das ist häufig der Fall bei:
- Coaching-Weiterbildungen zur Erweiterung bestehender beruflicher Kompetenzen
- Qualifizierungen für eine neue Rolle in Führung, HR, Beratung oder Selbstständigkeit
- systemischen Ausbildungen, die an vorhandene Berufsbiografien anknüpfen
In der Praxis ist entscheidend:
- dass die Weiterbildung beruflich veranlasst ist
- und zeitlich und sachlich nachvollziehbar dokumentiert wird
Gibt es eine Paketlösung für Selbstzahler:innen, die im Abfindungsjahr 2026 viele Module machen möchten?
Aus steuerlicher und organisatorischer Sicht ist es sinnvoll, Weiterbildungsaktivitäten zeitlich kompakt in 2026 zu bündeln.
Viele Interessierte planen im Abfindungsjahr:
- möglichst viele Weiterbildungsbausteine
- den Großteil Ihrer Praxisfälle (75 Lerneinheiten in der systemischen Coachingausbildung)
- häufigere Teilnahme an Peergrouptreffen (75 Lerneinheiten)
Gerade bei längeren Weiterbildungen (z. B. systemisches Coaching) kann es sinnvoll sein, einen Großteil der Leistungen in das Abfindungsjahr zu legen, auch wenn sich die formale Gesamtdauer über einen längeren Zeitraum erstreckt.
Wir haben für 2026 entsprechende Paketlösungen entwickelt (s. Special Editions auf dieser Seite).
- Broschüre Special Edition Coachingausbildung Stuttgart 2026
- Broschüre Special Edition Beraterausbildung Stuttgart 2026
Gibt es Besonderheiten bei großen Arbeitgebern wie Mercedes oder Bosch?
Ja – aus der Praxis lässt sich sagen:
- Abfindungen sind oft hoch und klar strukturiert
- es gibt häufig Sperrfristen, Wettbewerbs- oder Ruhezeiten
- in dieser Phase bestehen keine oder eingeschränkte Erwerbsmöglichkeiten
Gerade deshalb wird das Abfindungsjahr häufig gezielt für Weiterbildung und Neuorientierung genutzt – häufig im Raum Stuttgart, wo Präsenzangebote gut erreichbar sind. Die Präsenzmodule an der ABIS Akademie Stuttgart finden in Fellbach statt.
Special Edition Coachingausbildung Stuttgart 2026
Was ist die "Special Edition Coachingausbildung 2026"?
Die Special Edition Weiterbildung Systemisches Coaching Stuttgart 2026 ist eine kompakt geplante Variante der Coachingausbildung. Der überwiegende Teil der Module findet bereits im Jahr 2026 statt. Begleitende Leistungen wie dokumentierte Coachingpraxis, Peergroups und Reflexion werden zeitlich so gelegt, dass sie gut in eine Übergangsphase passen.
Alle Infos und Termine finden Sie in der folgenden Broschüre:
Alle Infos zum Weiterbildungscurriculum, Zielgruppe und Anwendungsmöglichkeiten finden Sie hier - die reguläre Weiterbildung Systemisches Coaching startet im Mai 2026:
Für wen eignet sich diese Special Edition besonders?
Diese Variante richtet sich an Fach- und Führungskräfte, HR-Professionals, interne Berater:innen und Coaches, die sich nach einer Trennung vom Arbeitgeber neu aufstellen möchten – oft mit Abfindung und ohne laufende Erwerbstätigkeit im Jahr 2026.
Inhalte, Umfang und Zertifizierungsfähigkeit sind gleichwertig zur regulären Coachingausbildung. Der Unterschied liegt ausschließlich in der zeitlichen Strukturierung und der bewussten Bündelung von Modulen im Jahr 2026.
Was ist Ihr Mehrwert?
Sie lernen die Grundlagen (Modul 1-3) in einer kleinen Weiterbildungsgruppe (intensives Üben) und lernen anschließend andere systemische Coaches / Berater:innen in den Modulen kennen (vielfältige Kontakte). Sie können alle zusätzlichen Aktivitäten durch den kompakten Start in der Zeit Ihrer Berufsorientierung in 2026 absolvieren (Beratungspraxis, Peergroupstunden, Literaturstudium) und so diese Zeit optimal ausnutzen.
Special Edition Beraterausbildung Stuttgart 2026
Was ist die "Special Edition Beraterausbildung 2026"?
Die Special Edition Grundausbildung Systemische Beratung 2026 ermöglicht es, eine vollwertige systemische Ausbildung innerhalb des Kalenderjahres 2026 zu absolvieren. 23 Weiterbildungstage, Supervision, Selbstreflexion und Zertifizierung. Sie eignet sich besonders für Menschen, die systemisches Arbeiten in Organisationen kompakt erlernen möchten – auch als Basis für weitere Aufbauqualifizierungen.
Alle Infos und Termine finden Sie in der folgenden Broschüre:
Alle Infos zum Weiterbildungscurriculum, Zielgruppe und Anwendungsmöglichkeiten finden Sie hier - die reguläre Grundausbildung Systemisches Coaching und Beratung startet im Oktober 2026:
Für wen eignet sich diese Special Edition besonders?
Diese Variante richtet sich - vergleichsweise mit der Coachingausbildung - an Fach- und Führungskräfte, HR-Professionals, interne Berater:innen und Coaches, die sich nach einer Trennung vom Arbeitgeber neu aufstellen möchten.
Inhalte, Umfang und Zertifizierungsfähigkeit sind gleichwertig zur regulären Grundausbildung Systemische Beratung. Der Unterschied liegt ausschließlich in der zeitlichen Strukturierung und der bewussten Bündelung aller Module im Jahr 2026.
Wie unterscheiden sich die Coaching- und Beraterausbildung?
Der zentrale Unterschied liegt im angestrebten Abschluss und im formalen Rahmen.
Systemische Coachingausbildung (SG-zertifiziert)
Die Coachingausbildung folgt den anspruchsvollen Rahmenrichtlinien der Systemischen Gesellschaft (SG)
- Abschluss: Systemischer Coach (SG)
- 29 Weiterbildungstage
- 75 Stunden dokumentierte Coachingpraxis (verpflichtend)
- 3 Fallsupervisionen, 2 Abschlussarbeiten
- Zeitrahmen: 1,5 Jahre
- Fokus: Arbeit mit Einzelnen und Teams, methodisch vielfältig und praxisintensiv
Grundausbildung Systemische Beratung (ABIS / dvct)
Die Grundausbildung Systemische Beratung folgt demselben Anspruch - kompakt, lehrreich
- Abschluss: Systemische Beratung (ABIS), dvct-zertifizierbar
- 23 Weiterbildungstage - komplett in 2026
- 1 Fallsupervision, 1 Abschlussarbeit
- Eigene Beratungspraxis empfohlen, aber nicht verpflichtend
- Kompakter und breiter angelegt
- Fokus: systemisches Arbeiten in Führung, HR, Projekten und Beratung
- Teil des ABIS-Baukastensystems:
→ fehlende Bausteine können später ergänzt werden, um den Abschluss
„Systemische Beratung (SG)“ zu erreichen
Kurz gesagt:
Die Coachingausbildung ist stärker formalisiert und auf den SG-Abschluss ausgerichtet.
Die Beraterausbildung ist kompakter, flexibler und bietet alle Möglichkeiten, systemisch zu arbeiten und sich später weiter zu qualifizieren.